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Die japanische
Medizin ist eine Form der Traditionellen Chinesischen
Medizin (TCM). Die TCM kam über Korea nach Japan, und die ersten
schriftlichen Überlieferungen lassen sich in das 6. Jhd. verfolgen.
Durch Einflüsse aus anderen asiatischen medizinischen Traditonen,
vor allem auch aus der indischen Medizin, wurde das Wissen der japanischen
Medizin bereichert. Im Zuge der japanischen Isolation kam es zu
einer eigenständigen Weiterentwicklung dieser Medizinform, die unter
dem Namen "Kampo" bekannt wurde.
In Japan haben
sich im 17. Jhd. zwei große Schulen entwickelt: 1. Die Schule nach
Todo Yoshimasu (1702 - 1773), in der ein homöopathieähnlicher Zugang
praktiziert wird. 2. Die Schule nach Toyo Yamawaki (1705 - 1762),
der sich vor allem um die Erforschung der Körperstrukturen durch
Sezieren annahm. Eine Technik, die wegen des konfuzianischen Weltbildes
nie offizieller Bestandteil der chinesischen Medizin wurde. In der
Folgezeit kam es zum Ausbau einer eigenständigen Medizintradition,
die auch die Entwicklung einer speziellen Form der Chirugie einschloß.
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