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Die Ohrakupunktur
ist eine Sonderform der Akupunktur. Im Jahre 1951 entdeckte der
Wissenschaftler Nogier, dass Störungen und Krankheiten im Körper
peripher auf das Ohr wirken. Dadurch wurde es möglich, mit
Hilfe der Akupunktur entsprechende Punkte am Ohr mit Nadeln zu reizen
und damit dem Körper Signale zu dessen Heilung zu geben. Die
wesentliche Erkenntnis in der Ohrakupunktur beruht darauf, dass
sich das chronische Krankheitsgeschehen im Ohr in Form von linear
geordneten Punkten wiederspiegelt.
Nach der Diagnose
werden dem Patienten Nadeln an die entsprechenden Punkte gesetzt,
die je nach Behandlungsbedarf nach einigen Minuten entfernt werden,
bei Bedarf aber auch ein paar Tage (schmerzlos) im Ohr verbleiben
und dann von selbst abfallen.
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