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Die Behandlung
mit Sauerstoff und Ozon verbessert die Sauerstoffversorgung der
Körperzellen und die Blutzirkulation im Gewebe. Dadurch werden die
Selbstheilungskräfte und das Immunsystem gestärkt.
Folgende
Sauerstoff- und Ozon-Therapie gibt es:
Sauerstoff-Langzeittherapie:
Dauerversorgung mit Sauerstoff, z. B. über eine Nasensonde, bei
Patienten mit sehr stark eingeschränkter Lungenfunktion
Hämatogene
Oxidationstherapie (HOT): Dem Patienten wird Blut (50 bis 80 ml)
abgenommen und anschließend mit Sauerstoff aufgeschäumt. Zusätzlich
kann es noch mit UV-Strahlen behandelt werden. Danach bekommt der
Patient das Blut wieder in die Vene oder in den Muskel injiziert.
Die HOT ist eine spezielle Form der Eigenbluttherapie.
Oxyvenierungstherapie:
Kurmäßig bekommen der Patient täglich über einen Zeitraum von mehreren
Wochen Sauerstoff in die Venen gespritzt.
Ozontherapie:
Ozon ist ein stark reizendes Gas und hat keimtötende Wirkung. Im
Sommer entsteht es bei intensiver Sonneneinstrahlung in Kombination
mit Luftverschmutzung. Zu therapeutischen Zwecken wird es u. a.
in Form von Begasungen von Hautwunden und als ozonhaltiges Wasser
für Spülungen eingesetzt.
Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie:
Der Physiker Manfred von Ardenne hat dieses Verfahren entwickelt.
Der Sauerstoff wird dabei über eine Maske oder Nasensonde für 40
Minuten eingeatmet. Als zusätzliche Behandlungsschritte kommen die
Gabe von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten sowie eine leichte
Bewegungstherapie hinzu.
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