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Was
sollte ich bei der Suche nach einem Heilpraktiker beachten?
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| Im
folgenden finden Sie Kriterien, nach denen Sie sich bei der Suche
nach einem Heilpraktiker oder einer Heilpraktikerin orientieren können.
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- Fragen Sie
in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis, ob sich bereits jemand
in heilpraktischer Behandlung befindet. Fragen Sie nach, welche
Heilverfahren angewendet werden und wie diese "funktionieren".
Bei dem Gespräch werden Sie schnell feststellen, ob dies auch
für Sie selbst geeignet ist. Dann können Sie selbst bekannten
Heilpraktiker aufsuchen und feststellen, ob auch Sie auch mit
der Person des Behandlers zurechtkommen. Wenn nicht, dann:
- Schauen
Sie sich in Ihrer Nähe nach Heilpraktikern um oder suchen
Sie hier.
- Bei einem
ersten telefonischen oder persönlichen Kontakt, unabhängig ob
Sie den Tipp von Freunden bekommen haben oder die Information
aus dem Telefonbuch oder Internet ist, vereinbaren Sie ein kostenloses
Vorgespräch, das in der Regel alle anbieten.
- Die Kosten,
die die Heilpraktiker ihren Patienten in Rechnung stellen, sind
nach dem >Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker< (GebüH)
gestaffelt. Die meisten Heilpraktiker stellen Ihnen die Rechnung
nach diesem Gebührenverzeichnis aus, um Sie für die
Abrechnung bei der privaten Krankenversicherung nachvollziehbar
zu machen. Die Gebühren betragen im Durchschnitt 10 bis 30
€ für kleinere und 40 bis 75 € für umfangreichere Behandlungstermine
und Erstuntersuchungen. (Weitere Informationen
zur Rechnung)
- Gesetzliche
Krankenkassen erstatten die Kosten für Heilpraktikerbehandlungen
nicht selbst. Sie haben Verträge mit privaten Krankenversicherungen
für die Heilpraktikerbehandlung. Ausnahmen gibt es bei chronischen
Krankheiten, wo bereits alle schulmedizinischen Verfahren und
Medikamente erfolglos versucht wurden. Dies sind Einzelfallentscheidungen.
- Die meisten
privaten Krankenversicherungen erstatten Heilpraktikerrechnungen,
unterscheiden sich aber im Umfang und bei den Höchstgrenzen der
Kostenerstattung. (Weitere Informationen zur
Finanzierung)
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| Beim
ersten Gespräch sollten Sie auf folgendes achten: |
- Ist Ihnen
der Heilpraktiker oder die Heilpraktikerin symphatisch?
- Haben Sie
das Gefühl, der Heilpraktiker hat auch wirklich Zeit für Sie und
ist in der Lage sich auf Sie zu konzentrieren; ist er während
der Behandlung für Sie da oder erledigt er noch einige andere
Dinge?
- Befragen
Sie mehrere Heilpraktiker. Oft spüren Sie schon am Telefon
ob Sie Vertrauen haben können oder nicht nicht.
- Fragen Sie
nach den Kosten der Behandlung.
- Welche Ausbildung
in welchen Heilverfahren hat er oder sie? Dabei ist zu beachten:
Ein Heilpraktiker, der kein Arzt ist, benötigt die Heilpraktiker-Erlaubnis
zur Behandlung. Diese wird mit einer Prüfung durch den Amtsarzt
erteilt. Damit ist noch kein Heilverfahren erlernt. Die verschiedenen
Heilverfahren werden während, vor oder nach der Heilpraktikerausbildung
erlernt.
- Wie lange
hat die Ausbildung in den angewandten Heilverfahren gedauert?
Fragen Sie den Heilpraktiker welche Heilverfahren er anwendet.
Bei einem Heilpraktiker der, ca. 30 - 35 Jahre alt ist, und Ihnen
10 - 15 Therapiemethoden anbietet, ist die Wahrscheinlichkeit
eine tiefgreifende Heilung zu erlangen eher gering. Jedes Heilverfahren
hat seine eigenen Ausbildungs- und Praxiszeiten. Erkundigen Sie
sich nach diesen bei den Fachverbänden oder schauen Sie in
der Liste der Heilverfahren.
- Welche praktischen
Erfahrungen gibt es? Der Heilpraktiker sollte wissen, welches
Heilverfahren oder welcher Therapeut ergänzend helfen kann. Die
Kenntnis der eigenen Grenzen gehört zur Sorgfaltspflicht und zum
Verantwortungsbewusstsein des Heilpraktikers.
- Können Sie
mit dem Heilverfahren für sich etwas anfangen? Haben Sie einen
Überblick über die Möglichkeiten der Behandlung bekommen, um Ihnen
die Wahl der Methode zu erleichtern (im Gespräch, Informationsmaterial
etc.)? Klärt der Heilpraktiker Sie auf, bevor er therapeutisch
tätig wird, über das was er machen will?
- Gehört der
Heilpraktiker einem Verband oder einer Arbeitsgemeinschaft an?
Arbeitet der Heilpraktiker mit anderen medizinischen Berufsgruppen
(Ärzte, Heilhilfsberufe und Therapeuten) zusammen?
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